Digital Lernen im Unterricht: scoyo auf der didacta

Wir waren mit scoyo zum dritten Mal auf der didacta, der größten Bildungsmesse Europas. Unsere Motivation: Schulen beim Thema digital Lernen und Lehren im Unterricht unterstützen.

Schule: Digital lernen im Unterricht scoyo auf der didacta
Digital lernen im Unterricht: scoyo auf der didacta 2014 | © didacta

Seit Sommer 2012 gibt es scoyo auch für Schulen: Lehrer können damit ihren Unterricht um eine digitale Komponente ergänzen. Das ist wichtig für eine Generation, die ganz selbstverständlich mit Laptop, Tablet und Smartphone aufwächst und darauf auch in der Schule nicht verzichten möchte.

Beim Thema digitale Medien im Unterricht hinkt Deutschland hinterher

Doch das ist noch nicht überall angekommen. Beim Thema digitale Medien im Unterricht hinkt Deutschland europaweit hinterher. Und so liegt es nicht fern, dass das Angebot "scoyo für Schulen" von Lehrern selbst gewünscht wurde. Denn viele von ihnen sind offen für digitales Lernen im Unterricht, suchen nach einer geeigneten Lösung, verschiedene Medien und Lernmethoden miteinander zu kombinieren. Sie erhoffen sich dadurch, besser an die Schüler heranzukommen, sie individuell betreuen und fördern zu können.

scoyo – das spannende und interaktive Schulbuch

Schulbücher helfen dabei meist wenig und werden dem digitalen Wandel nicht gerecht. Sie sind starr und können nicht auf unterschiedliche Lernstände eingehen. Das macht alles andere als Spaß.

Gerade deshalb gefällt vielen Lehrern der narrative Ansatz, den scoyo bietet. Die Online-Lernplattform verpackt den schwierigen Schulstoff in Geschichten, in Abenteuerwelten und macht ihn greifbar und verständlich. Dabei lernen alle Schüler ganz eigenständig Inhalte aus den wichtigsten Fächern der Klassen 1 bis 7, abgestimmt auf die Lehrpläne der 16 Bundesländer mit über 4.000 Lernspielen, 10.000 Übungen und Tests – und das alles in einer Lernwelt, die auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist.

Sie können selbst bestimmen, was sie lernen und vor allem wie. "Es ist doch so, wer versteht denn eine ellenlange Mathe-Text-Aufgabe wirklich auf den ersten Blick? Es ist doch viel einfacher, wenn ich mit Piraten meine Beute aufteile und so ganz nebenbei den Dreisatz lerne", verdeutlicht Jacqueline Rußbüldt die Idee hinter den scoyo-Geschichten. Die Bildungsexpertin ist verantwortlich für den Bereich "scoyo für Schulen".

Digital lernen im Unterricht: Erfolg im Blick

Von besonderer Bedeutung für das Schul-Konzept ist die Lernerfolgsanalyse: Lehrer können im Login-Bereich von scoyo die Lernerfolge ihrer Schüler nachverfolgen und sie so ganz selbstständig lernen lassen. Dabei spielt vor allem die Kompetenzanalyse eine große Rolle: Für viele Lehrer sind Kompetenzen heute schon wichtiger als Noten. Doch die individuelle Beurteilung wird bei stetig wachsenden Klassengrößen immer schwieriger. Dabei kann der Einsatz digitaler Medien im Unterricht helfen. "Seitdem ich zur Schule gegangen bin, hat sich schon viel geändert. Es ist heutzutage alles viel offener und freier. Toll, dass individuelles Lernen immer wichtiger wird – weg vom überholten Modell One-to-Many, hin zu kreativem Lernen in heterogenen Gruppen", so Jacqueline Rußbüldt. Leider scheitert es bei vielen Schulen noch an der Ausstattung: Ob zu wenig Computer oder keine geeignete Internetverbindung – es muss noch viel getan und investiert werden.

Medienmix für mehr Motivation und Kompetenz

Das scoyo-Konzept möchte Jacqueline Rußbüldt auf der didacta 2014 in Stuttgart auch anderen Lehrern und Entscheidern aus dem Bildungsbereich näher bringen. Sie betont: "scoyo soll das Schulbuch nicht ersetzen, sondern ergänzen. Das Online Lernen hilft, durch digitale und audiovisuelle Inhalte neue Motivationsansätze zu schaffen und das zu lernende Wissen über unterschiedliche Kanäle den Schülern näher zu bringen. Gleichzeitig gibt´s so auch Anreize, die Medienkompetenz der Kinder wirklich früh anzugehen, zu beurteilen und zu fördern."

scoyo auf der didacta 2014

Das scoyo-Team stand vom 25. bis 29. März 2014 in Halle 1 am Stand D80 jedem Interessierten beratend zur Seite und führte viele spannende Gespräche mit engagierten Lehrern, die häufig mit unglaublich viel Herzblut an ihre Arbeit gehen. Jacqueline Rußbüldt interessierte dabei vor allem, wie sich das Thema "digitale Bildung" weiterentwickelt und hat sich über die vielen neuen Technologien informiert, die überall vorgestellt wurden. "Ich möchte meinen Kopf für neue Ideen öffnen", sagte die 29-Jährige begeistert.

Was sie sich am meisten für die Zukunft der Bildung wünscht? "Dass Lehrer mehr Schulungen, mehr Freiräume und schlichtweg mehr Zeit bekommen. Viele von ihnen haben Lust auf Veränderungen und das ist entgegen vieler Meinungen gar keine Frage des Alters."

Bewertung

Bewerten Sie diesen Artikel:
0 von 5 Sternen (0 Bewertungen)
Sie haben diesen Artikel bewertet. Vielen Dank für Ihr Feedback.

Kommentare