Mit Computerspielen zum Lernerfolg

Hintergrundinformationen

Digitale Medien gehören heute zum Alltag und bestimmen einen Großteil unserer Tätigkeiten. Das gilt auch für Kinder: In neun von zehn Haushalten mit Kindern zwischen 6 und 13 Jahren steht mindestens ein Computer, den drei Viertel der Jungen und Mädchen auch nutzen. Am beliebtesten sind dabei PC-Spiele, die nach „Treffen mit Freunden“ inzwischen zu den häufigsten Freizeitbeschäftigungen gehören. Diese Begeisterung der Heranwachsenden für Computerspiele lässt sich auch für den Lernprozess nutzbar machen. Erkenntnisse aus Hirnforschung und Pädagogik zeigen, dass Lernen positive Emotionen braucht. Kinder können neue Inhalte besser aufnehmen, wenn diese wie bei den Lernspielen von scoyo in spannende Geschichten eingebettet und interaktiv aufbereitet sind. Der spielerische Charakter weckt die Neugier und Motivation – das Lernen geschieht konzentrierter und ausdauernder. Ein direktes und neutrales Feedback auf die Spielergebnisse bietet einen zusätzlichen Anreiz, weiter zu üben oder es noch einmal zu versuchen.


Gamebased-Learning für bessere Lernfortschritte

Das internetbasierte Lernportal scoyo setzt diese Erkenntnisse um. In Zusammenarbeit mit Pädagogen und Mediendidaktikern hat scoyo Unterrichtsthemen aus den wichtigsten Schulfächern in altersgerecht animierte Trickwelten für Schüler der Klassen 1 bis 7 aufbereitet. Die einzelnen Lerninhalte sind in kurzweilige Abenteuergeschichten integriert, die das Wissen quasi nebenbei vermitteln. In der Chemie-Lernsequenz „Eigenschaften von Luft“ beispielsweise helfen die Schüler dem Sumo-Meister Yutaka, gegen einen Windkanal anzutreten. In anschaulichen Experimenten können sie ihm die Eigenschaften des Elements demonstrieren und ihn davon überzeugen, dass Luft mehr ist als Nichts. Die positiven Lerneffekte dieser spielerischen Wissensvermittlung per Computer sind vielfach belegt. Bei einer Studie der Universität Duisburg-Essen zur Wirkung der scoyo-Plattform stellte sich bei den Schülern der Untersuchung bereits nach einer Woche ein durchschnittlicher Lernzuwachs von 64 Prozent ein. Dabei fielen der Lernerfolg und die Motivation zum Weiterlernen umso höher aus, je mehr Spaß die Kinder an den interaktiven Abenteuern hatten.


Computerspiele fördern Intelligenz

Wie wichtig die Wissensvermittlung per Computer für die Schulleistungen ist, beweist eine Studie von 20082: Schüler, die am PC mit Lernsoftware arbeiten, erhalten demnach in den Fächern Mathematik, Deutsch und Fremdsprachen deutlich häufiger überdurchschnittliche Noten als Nichtnutzer. Vor allem die sprachlichen Fähigkeiten verbessern sich auffällig.

Diese Erfahrung hat auch Conni Kastel gemacht. Sie ist Lehrerin an einer Hamburger Grundschule und hat die Englisch-Lernspiele von scoyo drei Monate lang für die gemeinsamen Freiarbeitsphasen der Klassenstufen 1 bis 3 genutzt. „Die Kinder nehmen die Inhalte von scoyo gar nicht als Lernaufgaben, sondern als Spiel wahr“, erzählt sie, „Bemerkbar macht sich der Einsatz aber trotzdem. Die Kolleginnen berichten mir, dass die Schülerinnen und Schüler im Englischunterricht besonders gut zuhören und auch sprechen können.“

An der Universität Würzburg konnten Psychologen sogar nachweisen, dass Computerdenkspiele das logische Denkvermögen von Kindern messbar steigern können. Den außergewöhnlich starken Anstieg von 11 IQ-Punkten erklären die Forscher unter anderem mit der gesteigerten Motivation durch die Computerspielsituation.


Durch kontrollierten Umgang Medienkompetenz schulen

Viele Eltern haben indes Zweifel, ob, was und wie lange sie ihre Kinder nachmittags am Computer spielen lassen sollen. Sie halten den Nachwuchs für zu jung oder befürchten negative Auswirkungen auf die schulischen Leistungen. Tatsächlich birgt ein unkontrollierter und zielloser Umgang mit PC und Internet Gefahren. Wird die Medienzeit gezielt mit Lernspielen verbracht, profitieren die Kinder intellektuell und werden zugleich in ihrer Medienkompetenz gefördert. Lehrerin Kastel rät dazu: „Eltern sollten die Zeit, die Kinder vor dem Bildschirm verbringen, auf ein sinnvolles Maß begrenzen. Gut ist es auch, wenn sich Freunde oder Klassenkameraden zum gemeinsamen scoyo-Spielen verabreden. Dann sitzen die Kinder nicht alleine vor dem Bildschirm, sondern bleiben dabei im Gespräch miteinander.“ Wenn Eltern diese Rahmenbedingungen für ihren Nachwuchs berücksichtigen, sieht die Pädagogin klare Vorteile: „scoyo fördert nicht nur die immer wichtiger werdenden Fähigkeiten im Umgang mit dem Computer, sondern auch Lesekompetenzen, Textverständnis und das selbständige Arbeiten.“ Die Sicherheit der Nutzer nimmt scoyo sehr ernst und bietet den Schülern eine geschützte und werbefreie Umgebung, die regelmäßig vom TÜV Süd geprüft wird. Das Portal ist verifiziert durch die FSM (Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia). Die einzelnen Lerneinheiten sind überschaubar und entsprechen der je nach Altersstufe empfohlenen Nutzungsdauer des Computers. Die von Pädagogen entwickelten Spiele bei scoyo führen die Schüler sanft und altersgemäß an die vielfältigen Möglichkeiten des digitalen Mediums heran. Eltern behalten dabei über einen direkten Zugang jederzeit den Überblick über die PC-Nutzung ihrer Kinder.


Digitale Medien im Schulunterricht

Digitale Medien verändern auch den klassischen Schulunterricht. Pädagogen und Bildungsforscher sind sich einig, dass die Schulen Kinder und Jugendliche frühzeitig und aktiv auf die Möglichkeiten und Entwicklungen der digitalen Welt vorbereiten müssen. Meistens bestimmt diese bereits die Lebenswirklichkeit der Schüler: Durchschnittlich 5,36 Stunden verbringen Kinder wöchentlich vor dem PC, wobei die Nutzungsdauer mit dem Alter zunimmt. Computergestütztes Lernen im Klassenzimmer macht den Unterricht nicht nur attraktiver, sondern vermittelt digitale Kompetenz und lenkt die Medienbegeisterung der Schüler in sinnvolle Bahnen. Sie erleben den Computer nicht nur als Zeitvertreib, sondern als effektives Instrument zur Kommunikation, Wissensbeschaffung und kreativen Tätigkeit. „Die Lernspiele vermitteln einen weiteren Zugang zu den Inhalten des Unterrichts. Die Schüler tauchen emotional in die Geschichten ein und lösen spielerisch Aufgaben, um zum Beispiel einen der Helden der Geschichten zu befreien. Auf diese Weise verarbeiten sie den Lernstoff noch einmal auf eine ganz andere Weise“, sagt Conni Kastel.


Digitaler Nachholbedarf an deutschen Schulen

Allerdings ist die technische Ausstattung mit digitalen Geräten an deutschen Schulen noch längst nicht optimal. Nur jeder dritte Schüler zwischen 6 und 13 Jahren hat bislang den Einsatz eines Computers im Unterricht erlebt. Tatsächlich wird an Schulen in Deutschland seltener mit digitalen Medien gearbeitet als in allen anderen OECD-Staaten.

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