Zeugniszeit - So reagieren Eltern richtig (3. scoyo Elternabend im Netz)

Trösten? Loben? Locker bleiben? Wie motivieren wir unsere Kinder am besten für das nächste Schuljahr? Unsere Experten gaben auf dem 3. scoyo Elternabend Tipps, wie Eltern richtig reagieren, wenn das Zeugnis eintrudelt. Hier anschauen.

Es ist Halbzeit im Schuljahr. Das bedeutet für Schulkinder: Ende Januar oder Anfang Februar gibt es Zeugnisse. In vielen Familien beginnt jetzt die heiße Phase. Die Kinder sind aufgeregt, wollen ihre guten Leistungen bestätigt sehen oder haben Anst vor schlechten Noten. Auch Eltern erwarten viel von den Bewertungen. Sollte das Zeugnis schlecht ausfallen, ist die Enttäuschung auf beiden Seiten meist groß.

Wie wichtig ist das Zeugnis wirklich?

Viele Eltern fragen sich, wie sie am besten auf die Zeugnisse reagieren sollen:

  • Gute Noten loben, schlechte kritisieren? Oder Bewertungen besser gar nicht so ernst nehmen?
  • Wie motiviert man Kinder, die sich durch das Zeugnis entmutigt fühlen - ist Zeugnisgeld hier der richtige Weg?
  • Und welche Möglichkeiten gibt es, wenn Kinder und Eltern den Eindruck haben, dass Noten nicht gerechtfertigt seien?

Experten geben Tipps:

Live-Diskussion via Google Hangout vom 21. Januar 2015:

→ Eine Zusammenfassung des Elternabends mit vielen konkreten Tipps finden Sie hier: Schlechtes Zeugnis? Was Eltern tun können (und definitiv nicht tun sollten)

 

Ihre Fragen zum Thema Zeugnis

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Unsere Experten

Josef Kraus, Vorsitzender des Deutschen Lehrerverbands

Josef Kraus© Josef KrausJosef Kraus ist seit 1987 Präsident des Deutschen Lehrerverbands. Seit 20 Jahren leitet er zudem ein Gymnasium in Bayern. Als Autor veröffentlichte er unter anderem das Buch „Helikopter-Eltern: Schluss mit Förderwahn und Verwöhnung“. In schulpolitischen Debatten gilt Josef Kraus als Verfechter einer klar strukturierten Schullandschaft, eines wissensorientierten Unterrichts, eines altersgerechten Leistungsprinzips, zentraler Abschlussprüfungen bei allen Schulabschlüssen und eines umfassenden Verständnisses einer Bildung, bei der auch kulturelle und übernützliche Aspekte eine wichtige Rolle spielen. Kraus: „Schulen ohne Zeugnisse – das ist naive Romantik. Schule kann nicht ohne eindeutige Leistungsbilanzen existieren, sonst befände sie sich in einem Elfenbeinturm.“

Website: www.lehrerverband.de

 

Christine Skupsch, Elternberaterin und Lerncoach

Christine Skupsch© Christine SkupschChristine Skupsch arbeitete nach dem BWL-Studium zunächst im IT-Bereich in Systementwicklung, Programmierung und als Dozentin. Als Quereinsteigerin in die Schule unterrichtete sie Informatik und Politik/Wirtschaft an beruflichen sowie allgemeinbildenden Schulen. Die eigenen Kinder animierten sie zur Beschäftigung mit dem Thema „Hochbegabung“. Die ehrenamtliche Tätigkeit als Elternberaterin führte zum berufsbegleitenden Masterstudium „psychosoziale Beratung und Sozialrecht“ mit Abschluss als Counsellor. Seit 2009 berät Christine Skupsch viele Eltern zu Fragen hinsichtlich Hochbegabung, Förderung des Kindes, schulische Entwicklung sowie Medienkompetenz. Kinder und Jugendliche coacht sie bezüglich Potenzialentfaltung, Lernen lernen und verantwortungsvollem Umgang mit digitalen Medien.

Profile im Netz: www.iqberatung.de, www.medien.iqberatung.de

Twitter: @iqberatung https://twitter.com/iqberatung

 

Gabriele Patzschke, Gründerin der Akademie für Matrisophie und motherbook.de 

Gabriele Patzschke © Gabriele Patzschke Die Mutter von vier Kindern und neuerdings Großmutter ist Juristin, Mediatorin (MM) und Coach (FU-Berlin). Seit Langem beschäftigt sich die Unternehmerin und Bloggerin mit dem Thema des Lebenslangen Lernens. Voraussetzung für guten Lernerfolg ist ihrer Ansicht nach „eine neue Kultur der Potenzialentfaltung in unseren Ausbildungsstätten, die versucht, den eigenen Antrieb, die Liebe zur Sache und lebendige fachliche Neugier als Basis des Lernens zu nutzen“. Noten erscheinen ihr in diesem Zusammenhang als untauglich. Sie könnten sogar eine Bremsfunktion haben, wenn ihnen zu viel Bedeutung beigemessen würde, so Patzschke. Ein virtueller Briefwechsel zum Thema ist nachzulesen auf motherbook.de.

Profile im Netz

Akademie für Matrisophie: www.matrisophie.com

Motherbook: www.motherbook.de

Facebook: www.facebook.com/motherbook.earth

Twitter: @motherbookearth twitter.com/motherbookearth

 

Angelika Stein, Lerntrainerin und Journalistin

Nach dem Jura-Studium erkannte Angelika Stein, dass ihre Liebe der Arbeit mit jungen Menschen gehört und eröffnete vor 28 Jahren ein Lernstudio, in dem sie Kinder und Jugendliche coacht. Vor acht Jahren gründete sie zudem „Schule sorglos“, ein Netzwerk von über 100 Coaches, die Kindern individuelles Lernen vermitteln. Die eigenen Erfahrungen mit dem Schulsystem bewegten sie dazu, Lösungen zu finden, mit denen Menschen ihr Potenzial besser erschließen können. Stein: „Jeder Mensch verfügt über eine innere Schatztruhe mit unglaublich vielen Talenten, Möglichkeiten und Begabungen. Die Realität sieht aber so aus, dass die Schule oft Menschen entlässt, die nicht an ihre Fähigkeiten glauben.“ Ihr Ziel: Menschen von sich selbst zu begeistern, ihr Selbstwertgefühl zu stärken und ihnen Wege zum bestmöglichen Lernen zu zeigen. So funktioniere lebenslanges Lernen.

Website: www.schule-sorglos.de

Facebook: www.facebook.com/Schulesorglos

Twitter: @schulesorglos twitter.com/schulesorglos  

 

Moderator: scoyo-Geschäftsführer Daniel Bialecki

Daniel Bialecki Geschäftsführer von scoyoDaniel Bialecki, Geschäftsführer von scoyo | © scoyoDer gelernte Diplom-Ingenieur ist seit 13 Jahren im Bereich der digitalen Wissensvermittlung tätig. Auch, weil er selbst dreifacher Vater ist, beschäftigt den 43-Jährigen vor allem, mit welchen Methoden bzw. Mitteln man unseren Kindern den Spaß am Lernen erhalten kann. Gemeinsam mit Pädagogen und renommierten Geschichtenentwicklern baute er von 2007 bis 2009 die virtuelle Lernumgebung von scoyo auf.

Twitter:@dbialecki twitter.com/dbialecki

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