So digital ist unser (Familien-) Alltag! Blogparade #mydigitalday

Digitale Medien gehören längst zu unserem Alltag. Doch wie oft nutzen wir Smartphone & Co. eigentlich wirklich? 21 Eltern haben sich einen Tag lang mal genauer beobachtet.

Kinder und Medien: Digitaler Alltag in der Familie - wie sieht er wirklich aus? Blogparade my digital day
Alle am Handy? In der U-Bahn schon alltäglich, in der Familie aber noch nicht.

Es klingelt und vibriert am Frühstückstisch. Mit halbvollen Mund sagt die Mutter: „Ich muss nur schnell ran, könnte ein wichtiger Termin sein“, und verschwindet mit dem Telefon in einen anderen Raum. Während sie einen „wichtigen Termin“ koordiniert, erzählt der Jüngste noch überwältigt vom gestrigen Tag, welche Tiere er mit der Kindergartengruppe auf dem Ausflug zum Bauernhof gesehen hat und wie ihn eine Ziege beim Füttern beinahe in den Finger gezwickt hätte. Der Vater versucht aufmerksam zuzuhören, ist jedoch gleichzeitig damit beschäftigt, eine ganz wichtige Mail auf seinem Smartphone zu schreiben ...

So oder so ähnlich könnte doch der Alltag an jedem Frühstückstisch aussehen, oder? Wir wollten es genauer wissen und riefen gemeinsam mit Mama on the rocks zur Blogparade #mydigitalday auf. Wir fragten uns und andere Eltern-Blogger:

Wie sieht es denn wirklich zu Hause aus? Wo und wann werden Smartphone, Tablets und Fernseher genutzt? Gibt es Regeln zur Mediennutzung oder feste Rituale? Wie sehe ich meine Vorbildfunktion in punkto Mediennutzung?

Es erreichten uns 21 interessante und hilfreiche Beiträge, die zeigen: Digitalen Medien beeinflussen unseren Alltag enorm, doch in jeder Familie wird anders damit umgegangen und in allen stehen die Kinder immer noch im Mittelpunkt. Und das sollte auch so bleiben. 

Séverine hat auf ihrem Blog alle 21 Beiträge kurz und strukturiert analysiert und gibt uns damit einen guten Einblick in den digitalen Familienalltag - wirklich lesenswert, sehr übersichtlich: zur Analyse der Blogparade

Wir stellen Ihnen hier alle Beiträge in Kurzform vor:

21x digitaler Alltag - so sieht´s wirklich aus:

1. „Unser digitaler Alltag“ 

Von Daniel Bialecki, scoyo

Als Daniel seine Mediennutzung genauer beobachtete, wurde ihm bewusst, dass er manchmal nicht ganz ehrlich zu sich war. Auch zu Hause nutzt er digitale Medien nämlich viel öfter, als er eigentlich dachte. Wecker und Radio werden über das Smartphone gesteuert, Mails schon auf dem Weg zur Arbeit gecheckt. Und dort ist dann fast alles digital. 

Doch es gibt klare Regeln: Keine Geräte in Reichweite während des Essens, auch wenn die Versuchung groß ist - für die Erwachsenen. Seine Jungs interessieren sich bisher nur wenig für digitale Medien. Sie toben und spielen lieber mit anderen Dingen.

Zum ganzen Beitrag: www.scoyo.de/eltern

2. Die mobile Welt – Gar nicht übel!

Von Kleinkind an Bord

Als Bloggerin ist das Mutter Stiefchen, wie sich die Bloggerin hinter Kleinkind an Bord nennt, oft mit Smartphone oder Tablet unterwegs. Der 2-jährige Sohn wächst damit auf und hat bereits einen eigenen Ordner auf dem Tablet mit Spielen – die wurden aber vorher von Mama und Papa auf Tauglichkeit geprüft. Doch danach fragt er gar nicht so oft. Eine Regel gibt es auch, die gilt aber für alle Familienmitglieder: Beim gemeinsamen Essen gibt es keine Geräte. 

Der Beitrag von mutterstiefchen ist zur Zeit leider nicht zugänglich.

3. Was bin ich für ein Vorbild bei der Mediennutzung?

Von Zwillingswelten

Bei Zwillingspapa Sven gibt es klare Grenzen und feste Zeiten bei der Fernsehnutzung: höchstens 45 Minuten am Tag, dann ist Schluss. Es ist der ganzen Familie aber sowieso viel wichtiger, sich an der frischen Luft zu bewegen. 

Sven kann/möchte sich nicht selbst als Medien-Vorbild sehen. Wer sich selbst digitale Auszeiten gönnt und sich ein wenig selbst erzieht, sei aber auf einem guten Weg.

Zum ganzen Beitrag: www.zwillingswelten.de

4. Mein digitaler Alltag – permanent online

Von Mamaskind

Sarah sagt von sich selbst, dass sie fast immer online ist. "Mein iPhone und mein MacBook begleiten mich durch den Morgen, den Tag, den Abend, sogar bis in die Nacht." 

Morgens ist es immer noch eine Sache der Schnelligkeit, ob der Handywecker oder das Kleinkind zur Stelle ist, um Mama Sarah zu wecken. Doch spätestens beim Stillen startet der digitale Tag: es werden Mails gecheckt und die sozialen Netzwerke durchstöbert. Während alle aus dem Haus sind, arbeitet Sarah an ihrem Blog oder für ihren Job als SEO-Managerin. Die Kinder haben aber, bis auf das allabendliche Sandmännchen auf dem Tablet, nur wenig Berührung mit digitalen Medien. 

Zum ganzen Beitrag: https://mamaskind.de

5. ‘MAMA HANDY!’

Von Liebkind

Nicole startet schon früh in den Tag und setzt sich, bevor die Tochter aufgewacht ist, noch für einige Zeit mit einem Kaffee vor den Laptop. Dabei liest sie die eigenen Blogbeiträge Korrektur oder schreibt mit anderen Müttern aus der Krabbelgruppe. Unterwegs zückt Nicole ab und an das Handy, macht Fotos oder beantwortet Nachrichten – ihre Tochter interessiert das wenig. Erst wenn die Kleine schlafen geht, arbeitet Nicole wieder am Laptop. "Ich kann mit Stolz sagen, dass ich nicht nur am Handy hänge, allerdings verbringe ich recht viel Zeit am Laptop und spätestens wenn das Sommerkind keinen Mittagsschlaf mehr hält, sollte ich das überdenken", so Nicole.

Dieser Beitrag ist zur Zeit leider nicht verfügbar.

6. Mein Leben als digital immigrant – Nein ich bin nicht süchtig

Von I am your father

Sebastian ist 1985 geboren und bezeichnet sich deshalb als "digitaler immigrant", also als jemand, der nicht mit digitalen Medien aufgewachsen ist. Das holt er jetzt nach. Aber beim Essen gilt Handyverbot.

Sebastian ist sich sicher, dass sein Sohn bereits als digital native groß wird. Aber so ist das nunmal. Die Welt wird immer digitalisierter, so Sebastian. „Und wir wollen unseren Kindern ja nicht die Zukunft verbauen?!“

Zum ganzen Beitrag: www.iamyourfather.de

7. #mydigitalday: „Hallo Oma, Tschüss Oma!“

Von kinderhaben

Sophies Sohn ist zwei Jahre alt und spielt am liebsten auf dem Kinder-Telefon mit Wählscheibe und Schnur – und das, obwohl die Familie längst ein modernes Telefon besitzt. Als Eltern sind sie froh, dass der Kleine sich noch nicht in der digitalen Welt zu Hause fühlt und so scheinbar längst vergessene Techniken kennen lernt. 

Das Interesse an Tablet und Smartphone ist aber schon da. Klar, nämlich wenn der Sohnemann sieht, wie oft die Eltern digitale Medien nutzen. Kinder lernen durch Nachahmung. Privat müssen Sophie und ihr Mann deshalb oft aufpassen, dass der Medienkonsum nicht überhandnimmt. Beide sind sich deshalb einig, dass Regeln zur Mediennutzung für alle Familienmitglieder gelten sollten.

Zum ganzen Beitrag: https://kinderhaben.de

8. Das Kind fragt mich: „Handy spielen? Vielleicht später?!" SEUFZ!

Von Große Köpfe

Bei Alu gibt es klare Handy-Grenzen: nachts ist es im Offline-Modus, auf der Arbeit hat es in der Schublade zu bleiben, beim gemeinsames Essen und beim ins Bett bringen ist das Smartphone auch tabu. Kinder wachsen heutzutage mit Computer und Co. auf. Eltern müssen lernen, damit umzugehen und sind in der Pflicht mit ihren Kleinen über den bewussten Umgang zu sprechen, so Alu.

Zum ganzen Beitrag: http://grossekoepfe.blogspot.de

9. Wie viel Medienvorbild steckt in mir? 

Von Perlenmama

Perlenmama ist fast den ganzen Tag online: Timelines checken, twittern oder Serien gucken. Nur wenn sie mit ihrer Tochter am Nachmittag spielt, bastelt oder knetet, liegt das Smartphone beinahe vergessen außer Reichweite. Nach eigener Aussage hält sie ihr Kind bewusst nicht von Medien fern, zeigt lieber schon früh, wie praktisch diese sind, aber auch, dass es Regeln geben muss.

Zum ganzen Beitrag: https://perlenmama.wordpress.com

10. So ist mein digitaler Alltag wirklich

Von Familiert.de

Kinderzeit ist Kinderzeit, das ist für Hanna klar. Der größte Teil ihres Medienkonsums findet statt, wenn ihr Sohn im Bett ist. Am Morgen wird erst aufs Handy geguckt, wenn der Kleine in der Kita ist. Und auch auf der Arbeit bleibt das Smartphone nur mit kurzen Unterbrechungen stumm und unberührt. Bei Hannah kann es sogar passieren, dass sie das Handy mal zuhause vergisst.

Zum ganzen Beitrag: Familiert.de

11. #Blutmond Mädchen

Von Marmeladenschuh

Als Anni ihre dritte Tochter bekam, wurden fleißig E-Mails geschickt und Skype-Telefonate geführt. Früher undenkbar, doch heute ganz normal. Anni findet das auch gut so: digitale Medien ersetzten den persönlichen Kontakt nicht, sondern erleichtern ihn. Wichtig sind ihr klare Regeln. Bei Anni herrscht unter der Woche ein Medienverbot für die Kinder. Auch Bilder ihrer Kinder postet sie aus Datenschutzgründen nicht im Social Web. Ihrer Meinung nach muss da jede Familie ihren eigenen Weg finden.

Zum ganzen Beitrag: https://marmeladenschuh.wordpress.com

12. Welches digitale Vorbild bin ich meinen Kindern?

Von Vera Rosenauer, Abenteuer Erziehung

Abends um 20:30 Uhr werden die Handys in der Familie Rosenauer ausgeschaltet, das Aufwachen geschieht also noch analog. Auch in der allmorgendlichen Hektik geht es eher darum, ob die Handys zwecks Erreichbarkeit aufgeladen sind (besonders bei ihren Töchtern), als darum, Nachrichten zu beantworten. Die Zeit in den öffentlichen Verkehrsmitteln nutzt Vera dann aber schließlich, um Mails und Facebook zu checken. Letzteres raubt ihr ordentlich Zeit, gesteht sie. Auch nachmittags arbeitet sie viel am Laptop zuhause, und unterwegs hat sie immer ihr Smartphone dabei. 

In ihrem Beitrag reflektiert sie über ihre Mediennutzung und Medienerziehung und erzählt über eigene Erfahrungen und Regeln zuhause: Hier geht es zum ganzen Beitrag von Abenteuer Erziehung.

13. #mydigitalday

Von Glucke und so

Bei der Glucke, wie die Bloggerin sich selbst nennt, sind Smartphone und Tablet Alltagsgegenstände geworden. Trotzdem achtet sie auf ein ausgewogenes Verhältnis von Off- zu Online-Zeiten. So gibt es Tabu-Zonen, wie das gemeinsame Essen oder auch der Familienurlaub, und Online-Zeiten, vor allem dann, wenn der kleine Prinz nicht da ist. Sonst möchte er mitmachen.

Die Glucke ist der Meinung, dass medienfreie Zeiten in der Familie sehr wichtig sind, um den Blick füreinander nicht zu verlieren. Komplett ohne digitale Medien auszukommen, hält sie aber für nicht möglich. Sie gehören nunmal zu unserem digitalen Zeitalter, so Glucke. Vorbild zu sein, bedeutet für sie, über die Mediennutzung zu sprechen und sie zu kontrollieren.

Zum ganzen Beitrag: https://gluckeundso.de

14. #mydigitalday – Wie digital ist mein Alltag?

Von Anja vom mytoys-Blog

Anjas Leben ist ziemlich digital. Während morgens noch alles ohne Handy & Co. abläuft, beginnt auf dem Arbeitsweg der „digitale Wahnsinn“, wie die zweifache Mutter die nächsten 8 Stunden liebevoll betitelt. Erst wenn Anja nach Hause fährt, sind digitale Medien weitestgehend tabu. Bis die Kinder im Bett sind - dann wird wieder in die Tasten gehauen.

Die Geräte erleichtern ihr den Alltag und ermöglichen ihr sogar erst die Arbeit in einer Online-Redaktion. Auch ihre Töchter (2 und 6 Jahre alt) sind schon richtige digital natives. Trotzdem schätzt sie die Zeit sehr, wenn sie für 1 oder 2 Wochen im Urlaub komplett offline ist. Beides sollte im Gleichgewicht sein, meint Anja. Das möchte sie als Vorbild an ihre Kinder weitergeben.

Zum ganzen Beitrag: www.mytoys.de/my-blog

15. Wie digital sollen unsere Kinder werden?

Von Ideas 4 parents - Insider Dads

Insider Dad Andreas fragt sich in seinem Blogbeitrag, worum es Eltern wirklich geht, wenn sie über die Vorbildfunktion bei der Mediennutzung nachdenken. Finden Eltern ihren Gebrauch wirklich problematisch, oder nur, wenn Kinder das Verhalten kopieren? Wovor wollen wir die Kinder wirklich bewahren? Antworten findet er hier: https://ideas4parents.com/wie-digital-sollen-unsere-kinder-werden/

16. Kinder und Smartphone: Regeln zur Handy-Nutzung

Uta Künkler von besser-bilden.de

Uta Künkler schreibt über die Regeln, die in Familien zur Handynutzung aufgestellt werden und entschlüsselt vor allem ein Hauptproblem, weshalb es beim Thema Medienzeiten immer wieder zu Streit kommt: Die unterschiedliche Smartphone-Nutzung der Generationen. In ihrem Beitrag beschreibt sie sehr anschaulich, wie diese verschiedenen Sichtweisen aussehen und was Eltern tun können.

Zum ganzen Beitrag: besser-bilden.de

17. Mein digitaler Alltag und die Kinder (Blogparade #mydigitalday)

Von Frühlingskindermama 

Die Frühlingskindermama nutzt Laptop und Handy weitaus intensiver als früher, dafür lässt sie sich kaum mehr vom Fernsehen „berieseln“. Als Bloggerin ist es ihr wichtig, möglichst oft, Zeit fürs Bloggen und Netzwerken im Internet zu haben. Denn dabei ist sie aktiv und produktiv. Doch genau das kann mitunter schwierig werden: Online sein geht nur, wenn die Kinder nicht im Raum sind. Denn die wollen sofort mitmachen. Handy und PC finden die Kleinen faszinierend, der TV wird links liegen gelassen – da sieht man: Eltern sind das größte Vorbild!

Zum ganzen Beitrag: fruehlingskindermama.blogspot.de

18. #mydigitalday – Mein (un)digitaler Alltag

Von Mami anders 

Anja kann sich ein Leben ohne digitale Medien nicht mehr vorstellen. Sie sind für sie das Tor zur Welt und erleichtern ihr den Alltag, denn sie hat eine Augenerkrankung. In ihrem Beitrag beschreibt sie, wie ihr Leben ohne diese Hilfsmittel verlaufen wäre.

Der Blog von mamianders ist zur Zeit leider nicht verfügbar.

19. Mein digitaler Alltag

Von Das frühe Vogerl

Bettina findet es furchtbar, wenn Menschen mitten im Gespräch mit anderen auf einmal nur noch auf ihr Handy starren. Sie hofft, dass es bei ihr nie so weit kommen wird – trotzdem hat das Smartphone schon jetzt einen zentralen Platz in ihrem Alltag eingenommen. Auch wenn sie viele Funktionen des Telefons sehr nützlich findet, gibt es einige Tabus: „Essen mit Telefon find ich ähnlich absurd, wie ein laufender Fernseher und auch bei Schlafritualen ist das Telefon wenig förderlich.“

Zum ganzen Beitrag: fruehesvogerl.blogspot.de

20. Ich bin ein Mail-Junkie

Von Mama on the rocks

Am Wochenende kommt Séverine ganz gut ohne Smartphone aus, unter der Woche ist bei ihr als Selbstständige aber der Durck enorm, immer up-to-date zu sein. "Ich bin ein Mail- und Twitter-Junkie", so die zweifache Mutter. Vor ihren Kindern versucht sie, das Handy nur kurz in der Hand zu halten und sich nicht zu sehr ablenken zu lassen. 

Zum ganzen Beitrag: http://mama-on-the-rocks.blogspot.de

 

Vielen Dank für die tollen Texte und Einblick in den digitalen Alltag! 

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