Kurzfilm „Superpapa“ – ein tapferer Junge kämpft um die Aufmerksamkeit seines Vaters (Gewinnspiel beendet)

Es ist nicht immer leicht, Beruf und Familie zu vereinbaren. Oft sind es die Kinder, die leiden. Studenten haben sich diesem Thema mit dem Kurzfilm „Superpapa“ angenommen. Wir stellen das Projekt vor und verlosen drei DVDs.

Familie: „Superpapa“ - Kurzfilm über Vereinbarkeit mit Tobias Licht und Emilio Pfennig
Kurzfilm „Superpapa“ - der kleine Benny hätte gerne mehr Zeit mit seinem Vater | © Dennis Huszak

4. digitaler scoyo-Elternabend: Beruf und Familie vereinbaren4 Experten diskutierten live im Netz zum Thema Vereinbarkeit - hier Video anschauen | © scoyoDas Problem ist in aller Munde: Irgendwie will der Spagat zwischen Kind und Karriere nicht richtig gelingen. Ist auf der Arbeit viel zu tun, sind Eltern oft erst zuhause, wenn die Kleinen bereits im Bett sind, oder sie sind so erledigt, dass sie sich am liebsten nur noch hinlegen möchten. Beim Abendessen stört ein geschäftliches Telefonat den gemeinsamen Moment. Eltern auf Geschäftsreise sehen ihre Liebsten manchmal tagelang nicht.

Der siebenjährige Benny im Kurzfilm „Superpapa“ kennt das gut. Sein Vater ist ein aufsteigender Anwalt, vielbeschäftigt, verbringt mehr Zeit mit seinen Mandanten als mit seinem Sohn und seiner Frau. Benny ist es leid, immer enttäuscht zu werden und auf seinen Papa zu warten, deshalb beschließt er kurzerhand selbst ein „Mandanten“ zu werden. Gemeinsam mit seinem treuen Begleiter Superbär, einem Teddybären im Superheldenkostüm, zieht Benny samt Krawatte, Aktenkoffer und Erspartem los, um die Zeit seines Vaters zu erkaufen. Ein gefühlvoller Film, der Augen öffnen soll.

Der Trailer zum Film

„Superpapa“ – so entstand das Projekt

Louisa Wagener, Regisseurin des Films, las in den Sozialen Medien von der Geschichte eines kleinen Jungen, der eine Stunde Zeit von seinem Vater kaufte. Sie selbst ist ein Mensch, der viel Wert auf Familie legt. Ihr fiel auf, dass der Stellenwert der Familie in der heutigen Gesellschaft mehr und mehr abnimmt und dass der Nachwuchs unter dem Karrieredruck der Eltern zu leiden scheint. Deshalb beschloss sie, dem Thema mehr Gehör zu verschaffen und ließ sich dabei von der Geschichte des kleinen Jungen inspirieren. Unterstützt von Produktionsleiterin Saskia Hahn, einem rund 25-köpfigen Team, mehr als 20 Darstellern sowie hilfsbereiten Professoren und Elternteilen stellte sie das Projekt „Superpapa“ auf die Beine.

Ein Kind in der Hauptrolle – Chance und Schwierigkeiten

Eine besondere Herausforderung für die 

Familie: Kurzfilm „Superpapa“ - Emilio Pfennig und Louisa Wagener am SetEmilio Pfennig und Louisa Wagener beim Dreh von „Superpapa“ | © Dennis Huszak

Superpapa-Crew war die Arbeit mit dem siebenjährigen Hauptdarsteller Emilio Pfennig. Louisa Wagener war überzeugt, das Publikum mit einem Kind stärker berühren zu können. Die Arbeit mit einem so jungen Schauspieler bringt aber gewisse Hürden mit sich. Kinder in diesem Alter dürfen nicht länger als drei Stunden am Tag vor der Kamera stehen, so musste das Team einige Einstellungen ohne den kleinen Hauptakteur drehen. „Die Arbeit mit einem Kind muss viel flexibler und freier sein als mit einem Erwachsenen“, so Louisa Wagener. „Ich musste an die Szenen und den Text eher spielerisch herangehen. (…) Oft lag ich dann während des Drehens in einer Ecke am Boden oder unter dem Tisch, um während der Aufnahme Regieanweisungen zu flüstern.“

Nächste Herausforderung: den Kurzfilm verbreiten

„Ich würde mir für den Film wünschen, dass er so viele Menschen wie möglich erreicht und sie nachdenken lässt, was wirklich wichtig im Leben ist.“ (Louisa Wagener)

15 Monate harte Arbeit stecken in dem Filmprojekt, doch der Markt für Kurzfilme ist nicht groß. Saskia Hahn und Louisa Wagener werden ihn diesem Sommer bei mehreren Festivals einreichen und so versuchen, Aufmerksamkeit für den Film zu gewinnen und vielleicht auch die Tür für andere junge Filmemacher zu öffnen.

Ob es die DVD zum Film Superpapa offiziell zu kaufen geben wird, hängt davon ab, wie das Publikum der diesjährigen Filmfestivals das Familiendrama annimmt. Exklusiv für unsere Leser konnte uns Saskia Hahn jedoch drei DVDs zur Verfügung stellen.

Sie wollen mehr über das Projekt erfahren? Dann besuchen Sie Superpapa auf Facebook: https://www.facebook.com/film.superpapa

Gewinnspiel: Wir verlosen drei „Superpapa“-DVDs

So können Sie teilnehmen:

Beantworten Sie uns folgende Frage hier in den Kommentaren oder auf unserer Facebook-Seite: Was würden Sie tun, wenn Sie mehr Zeit für Ihre Familie hätten?

Sie haben dafür bis zum 28.5.2015 um 23:59 Uhr Zeit. Nach Ablauf des Gewinnspiels losen wir die Gewinner aus und informieren sie schnellstmöglich.

Wir drücken Ihnen die Daumen!

Es gelten unsere allgemeinen Teilnahmebedingungen. Facebook selbst hat nichts mit dem Gewinnspiel zu tun und steht nicht als Ansprechpartner zur Verfügung.

Mehr zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf:

Am 19. Mai, 21 Uhr, diskutieren vier Experten live im Netz zum Thema Vereinbarkeit auf dem 4. Digitalen Elternabend von scoyo. Was sind Ihre Erfahrungen? Sie können Ihre Fragen stellen oder uns Ihre Geschichte erzählen, um anderen Eltern Stolperstellen aufzuzeigen und/oder Mut zu machen: elternabend@scoyo.de. Hier können Sie die Online-Übertragung verfolgen:

4. scoyo-Elternabend: Beruf und Familie vereinbaren

Bewertung

Bewerten Sie diesen Artikel:
5 von 5 Sternen (1 Bewertung)
Sie haben diesen Artikel bewertet. Vielen Dank für Ihr Feedback.

Kommentare