Als Familie Geld sparen – die besten Tricks

Sparen kann richtig Spaß machen, wenn man sich damit zum Beispiel einen langersehnten Wunsch erfüllt. Wir haben die Tipps gesammelt, mit denen Sie als Familie sofort Geld sparen.

Supertricks für alle Lebensbereiche: So können Sie als Familie Geld sparen
Kinderleicht: Als Familie Geld sparen kann so einfach sein

Viele Familien kennen das: Oft bleibt am Ende des Geldes noch viel Monat übrig. Wünsche und langfristige Investitionen müssen weit im Voraus geplant oder aufgeschoben werden. Dabei ist es gar nicht so schwierig, hier und da ein bisschen zu sparen. Das Tollste: Meistens tun wir damit auch noch etwas Gutes für die Umwelt!

Hier geht es direkt zu unseren Tipps:

  1. Als Familie Geld sparen im Alltag
  2. Als Familie Geld sparen beim Einkauf
  3. Als Famlie Geld sparen im Haushalt
  4. Als Familie Geld sparen bei Ausflügen und Urlaub

1. Als Familie Geld sparen im Alltag 

Erster Schritt in Richtung Konto auffüllen: sich klar machen, wofür man als Familie eigentlich Geld ausgibt – und wo Sparpotential herrscht. Auch wenn es sich zunächst mühsam anhört, ein Haushaltsbuch gibt einen guten Überblick über Einnahmen und Ausgaben.

Es reicht, dieses zunächst für ein oder zwei Monate zu führen. So können Sie feststellen, in welchen Bereichen Sie überhaupt noch sparen können und wollen.

Gleichzeitig hilft das Buch, in Kaufsituationen noch bewusster zu überlegen, ob man diese Dinge wirklich braucht oder nicht. Unnötige Impulskäufe können leichter vermieden werden. Das spart Geld und Platz. 

Kostenfaktor Nachhilfe: Spannender als das Schulbuch, günstiger als klassische Nachhilfe: Bei Lernplattformen wie scoyo üben Kinder selbstständig in einer geschützten Online-Welt für die wichtigsten Schulfächer, tauchen in über 4.000 Lerngeschichten ein und absolvieren über 10.000 Übungen und Tests. Eltern können den Lernfortschritt im seperaten Bereich mitverfolgen.

2. Als Familie Geld sparen beim Einkauf – recyceln und teilen

Die Geldbörse schonen und auch noch etwas für die Umwelt tun? Hört sich zu schön an, um wahr zu sein, ist aber eigentlich ganz leicht. Viele Dinge gibt es nämlich zum Beispiel auch gebraucht zu kaufen, man kann sie ausleihen oder bekommt sie sogar geschenkt. Immer mehr Menschen, Unternehmen und Initiativen finden nämlich, dass Recyceln und Teilen bessere Alternativen sind, als ständig neue Dinge zu kaufen und alte wegzuschmeißen.

Gebraucht statt neu:

Ganz neu ist die Idee ja nicht, gebrauchte Dinge zu kaufen und zu verkaufen. Neben den klassischen Wegen wie der Flohmarkt oder das schwarze Brett gibt es jedoch immer mehr neue Formen, mit denen man als Familie Geld verdienen oder sparen kann:

  • Flohmärkte: Neben allgemeinen Trödelmärkten gibt es auch spezielle Flohmarkte, zum Beispiel für Kinderbedarf oder Frauenkleidung.
  • Kleinanzeigen: Klassisch in der Zeitung, am Schwarzen Brett oder online wie bei ebay Kleinanzeigen (hier gibt es auch viele Dinge geschenkt).
  • Auch das große Online-Versandhaus Amazon bietet viele Dinge gebraucht an.
  • Sozialkaufhäuser und Trödelläden: Neben Sozialkaufhäusern, in denen man einen Nachweis der Bedürftigkeit vorlegen muss, gibt es auch Geschäfte, in denen dies nicht nötig ist. In Hamburg zum Beispiel bietet die Stadtreinigungen gebrauchte Möbel, Elektronik u.v.m. günstig an.
  • Tauschportale: Bei tauschticket.de können zum Beispiel eigene Sachen zu einer bestimmten Ticketanzahl angeboten werden. Hat jemand Interesse an den Sachen, verschickt man diese und erhält die entsprechende Anzahl an Tickets gutgeschrieben. Mit diesen können dann Dinge anderer Tauscher erworben werden. Allerdings fällt pro Erwerb eine Tauschgebühr von 0,49 € an.

​Besonders Kleidung ist in Deutschland inzwischen zu einem Wegwerfprodukt geworden. Schätzungen zu Folge landen etwa 100.000 Tonnen davon jährlich in Altkleidersammlungen. Dabei gibt es inzwischen viele Möglichkeiten, die eigene Garderobe umweltfreundlich und kostengünstig auszutauschen:

  • Second-Hand-Geschäfte: Neben vielen kommerziellen Second-Hand-Geschäften gibt es Geschäfte gemeinnütziger Organisationen wie Oxfam oder die Kilo-Shops vom roten Kreuz wie in Berlin oder Hamburg. Diese verkaufen vor allem Kleidung, Schuhe und Taschen, aber teilweise auch Bücher, Spiele und Geschirr.
  • Online-Plattformen: Auf Kleiderkreisel.de (Mamikreisel speziell für Kinderbedarf) oder Mädchenflohmarkt.de kann gebrauchte Kleidung angeboten, nach Herzenslust gestöbert und gekauft bzw. getauscht werden.
  • Online-Shops: In Shops wie Ubup kann gebrauchte Kleidung erworben werden. Wer selbst verkaufen will, schickt die Kleidung ein und erhält dafür ein Angebot. Spezielle Shops für Kinderkleidung sind bspw. KiBa oder percentil (ehemals kirondo).
  • Kleidertauschpartys: Jeder bringt etwa aus dem eigenen Schrank mit, dann wird drauf los getauscht. Es gibt offiziell organisierte Events, aber auch privat können Tauschparties mit Freunden oder Nachbarn veranstaltet werden – das macht richtig Spaß!

Leihen statt kaufen:

Eine weitere Möglichkeit, um als Familie richtig Geld zu sparen: Dinge leihen statt kaufen, wenn man diese nicht dauerhaft benötigt.

  • Bibliotheken: Sie sind das klassische Beispiel, dass sich Leihen richtig lohnt. Für einen kleinen Mitgliedsbeitrag steht eine große Auswahl an Büchern zur Verfügung. Und noch viel mehr: In den meisten Bibliotheken können auch CDs, Filme und Spiele ausgeliehen werden.
  • Fahrzeuge: Auch Autos zu leihen statt zu kaufen, wird immer einfacher. Neben den klassischen Autovermietungen gibt es immer mehr Carsharing-Anbieter, bei denen man spontan einen Wagen nehmen kann, wenn man ihn gerade braucht.
  • Nachbarschafts-Verleih: Oft haben auch Nachbarn, Freunde oder Bekannte Dinge wie Bohrmaschinen, Campingequipment oder Karnevalskostüme und verleihen dies gerne. Die Gründer von Pumpipumpe wollen das nachbarschaftliche Leihen wieder stärker fördern und haben ein Stickerset entworfen: Einfach an den Briefkasten kleben, was vorhanden ist. Vielleicht auch etwas für Ihre Nachbarschaft?
  • Online-Leih-Plattformen: Bei Plattformen wie fairleihen.de können zum Beispiel kostenlos Dinge gegenseitig verliehen werden. Um mitzumachen, müssen aber auch eigene Dinge zum Verleih angeboten werden, sonst würde das Konzept natürlich nicht funktionieren.
  • Online-Leih-Shops: Natürlich gibt es auch kommerzielle Anbieter, die viele Dinge verleihen. Über lifethek.de kann vom Campingzubehör über Bollerwagen bis hin zum Kindersitz alles ausgeliehen werden. Und bei kilenda.de gibt es eine große Auswahl an Kinderkleidung, die gemietet werden kann.

Als Familie Geld sparen bei Lebensmitteln: Zu schade für die Tonne

Jedes Jahr schmeißen wir Unmengen an Lebensmitteln weg. Das ist nicht nur schlecht für die Umwelt, sondern auch teuer. Sparen Sie das Geld doch lieber, zum Beispiel für einen schönen Familienausflug!

  • Einkauf planen: Mit zwei Dingen lässt sich beim Einkauf als Familie viel Geld sparen: Mit einem Wochenplan für die Mahlzeiten und einer Einkaufsliste. Wenn nur einmal wöchentlich ein Großeinkauf erfolgt und wirklich nur Dinge von der Liste gekauft werden, vermeiden wir Impulskäufe und sparen Zeit. Auch kein Mythos: Wer hungrig einkaufen geht, kauft ebenfalls zu viel.
  • Angebote: Wer den Einkauf vorher plant, hat vielleicht noch Zeit, nach Angeboten zu schauen. Das geht auf den Seiten der entsprechenden Supermärkte oder auf Portalen wie Supermarktangebote.de.
  • Richtig lagern, Reste einfrieren: Wenn das Essen richtig gelagert wird, bleibt es länger frisch und haltbar. Und: Reste, die nicht bald verbraucht werden, bleiben eingefroren länger haltbar. Angefangene Sahne lässt sich zum Beispiel super in Eiswürfelbehältern aufbewahren und bleibt gefroren etwa drei Monate haltbar.
  • Food-Sharing: Immer mehr Initiativen unterstützen das Teilen von Lebensmitteln. Auf foodsharing.de bieten viele Menschen gratis Lebensmittel an, angemeldete Mitglieder können nach Angeboten in der Umgebung schauen. Auf mundraub.org findet man Plätze, an denen Obst und Gemüse kostenlos und legal selbst geerntet werden kann. Außerdem gibt es in einigen Städten Initiativen, die übrige Lebensmittel von Supermärkten abholen und dann vor Ort verteilen.

3. Als Familie Geld sparen im Haushalt – Wasser & Energie

Auch im Haushalt lässt sich als Familie leicht etwas Geld sparen. Unser Tipp: Die Kinder mit einspannen – so lernen sie früh, sorgsam mit Ressourcen umzugehen.

Wasser sparen:

  • Sauber und sparsam: Viel Wasser lässt sich sparen, wenn die Familie öfter duscht statt zu baden und z. B. das Wasser abdreht, während sie sich einseift oder die Haare schamponiert. Auch die Investition in einen sparsamen Duschkopf bringt einige Euro mehr auf dem Familien-Konto. Gleiches gilt zum Beispiel für das Händewaschen oder Zähneputzen: Wer dabei nicht die ganze Zeit das Wasser laufen lässt, spart!
  • WC: Für die Toilette gibt es entsprechende Spülungen mit Spartaste, die den Wasserverbrauch pro Spülung senken.
  • Sparprogramme: Die Wäsche ist nur leicht verschmutzt, das Geschirr gar nicht so verklebt? Bei Waschmaschinen und Geschirrspülern gibt es meist ein Kurz-Programm. Das reicht oft schon aus, um alles wieder sauber zu bekommen.

Energie sparen:

  • Elektrogeräte: In bereits ausgeschalteten Elektrogeräten schlummert Sparpotenzial, ganz ausgeschaltet sind sie meistens nämlich noch nicht. Damit Computer, Fernseher, Hi-Fi-Anlagen, Toaster und Kaffeemaschinen im Stand-by-Modus nicht weiter Strom fressen, kann die Stromzufuhr unterbrochen werden, z. B. über Mehrfachsteckdosen mit Kippschalter. Oder einfach den Stecker ziehen.
  • Heizkosten senken: Eine konstante, nicht zu warme Temperatur spart Strom, und auch wenn es sich eisig anhört: Die ideale Schlaftemperatur liegt zwischen 15 und 18 Grad. Und: Stoßlüften ist gegenüber dauerhaften Kippfenster die sparsamere Alternative.
  • Kochen: Den Deckel beim Kochen auf den Topf zu lassen und Wasser (auch für Nudeln usw.) grundsätzlich im Wasserkocher zu erhitzen, spart viel Energie.
  • Stromfressern den Garaus machen: Uralt-Geräte austauschen, Gefriertruhen regelmäßig abtauen und auf wahre Stromfresser wie Wäschetrockner möglichst ganz verzichten.

4. Als Familie Geld sparen bei Ausflügen und Urlaub

Ausflüge:

Die günstige Alternative zu Kino, Freizeitpark und Co. sind Ausflüge in die Natur, Picknicks, Waldbesuche, Radtouren, eine Fahrt auf den nächstgrößten Abenteuerspielplatz oder ein gemütlicher Filmabend zu Hause. Wenn es aber doch der Zoo oder Jahrmarkt sein soll, kann mit ein paar Tricks ganz leicht gespart werden:

  • Familientage: Informieren Sie sich vorab, ob es Familientage gibt, an denen Ermäßigungen für Eltern und Kinder angeboten werden.
  • Vergünstigungen: Für Freizeitparks und Museen gibt es manchmal Angebote auf diversen Internetseiten oder Vergünstigungen, wenn Sie zum Beispiel bestimmte Kundenkarten besitzen.
  • Selbstversorgung: Neben dem Eintritt schlägt auch immer die Verköstigung in Tierpark und Co. ein Loch in den Geldbeutel. Wer selbst etwas vorbereitet und mitnimmt, spart hier enorm.

Urlaub:

Ein Urlaub mit der ganzen Familie kann ziemlich teuer werden. Muss er aber nicht.

  • Bahn statt Flugzeug: Fliegen ist meist bequemer und schneller, aber teuer: Ab zwei Jahren müssen Kinder zumindest einen Teil des Preises zahlen. Bei der Bahn fährt der Nachwuchs bis fünf Jahre gratis; Kinder unter 15 Jahren, wenn sie in Begleitung eines Eltern- oder Großelternteils fahren und auf deren Fahrkarte eingetragen sind. Wer rechtzeitig schaut, kann im Sparpreisfinder oft sehr günstige Angebote finden, sogar europaweit.
  • Wann buchen? Wer sich traut zu warten, findet oft günstige Last-Minute-Angebote, vor allem in der Nebensaison. Wer allerdings schulpflichtige Kinder hat und in den Ferienzeiten verreisen will, sollte nach Frühbucherrabatten schauen. Vor allem in den Sommerferien steigen die Preise enorm und günstige Last-Minute-Angebote sind rar.
  • Ferienwohnungen: Eine günstige Alternative zum Hotel kann eine Ferienwohnung sein. Neben klassischen Anbietern gibt es zum Beispiel über Airbnb eine große Auswahl an Unterkünften von kompletten Wohnungen, über Privatzimmer bis hin zu geteilten Unterkünften.
  • Hostels: Eine weitere günstige Alternative zum Hotel ist das Hostel. Wer jetzt an Jugendherbergs-Schlafsäle und schlechtes Frühstück denkt, liegt daneben. Inzwischen gibt es weltweit eine riesige Auswahl an Hostels für jeden Geschmack und jedes Budget, viele von ihnen mit Privat- und Familienzimmern.
  • Haustausch: Ein Trend, der besonders in den USA schon lange verbreitet ist. Auf Plattformen wie Homelink, Haustauschferien oder Homeforhome können Familien ihr eigenes Heim anbieten und mit anderen Familien weltweit tauschen. Einige Anbieter erheben einen Mitgliedsbeitrag, bieten dann aber auch weitere Services an.
  • Couchsurfing: Auf Plattformen wie couchsurfing.com bieten Menschen weltweit gratis Schlafplätze an. Zugegeben, das ist wirklich nur etwas für ganz Mutige und kann auch mal schief gehen. Aber: Wenn alles klappt, können Familien nicht nur viel Geld sparen, sondern auch nette Menschen und einen Urlaubsort auf ganz andere Art kennenlernen.
  • Zuschüsse: In (leider nur) einigen Bundesländern gibt es für bedürftige Familien Zuschüsse zum Urlaub in sogenannten "Familienferienstätten". Diese gemeinnützigen Einrichtungen verschiedener Träger bieten Ferien zu erschwinglichen Preisen an.

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