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YPRT 2009

Jugendschutz: scoyo beim YPRT

Wie angekündigt war scoyo beim YPRT dabei. Der Youth Protection Round Table (YPRT) ist ein Projekt im Rahmen des Safer Internet Action Plans der Europäischen Kommission. Ziel: Das Internet sicherer machen. Das Besondere am YPRT ist, dass das Projekt einen internationalen Ansatz verfolgt. Da ausländische Websites aus vielen Kinderzimmern heraus erreichbar sind, kann der Jugendschutz nicht an den Grenzen halt machen: Gemeinsame Sicherheitsstandards sind nötig.

Die Mitglieders des YPRT haben sich in den vergangenen zweieinhalb Jahren fünfmal getroffen und – unter Einbeziehung von Jugendlichen – Prinzipien entwickelt, die das Internet sicherer machen können.

Die acht Prinzipien betreffen:
1. Verbesserung der Technologien und Infrastrukturen
2. Verbesserung der Nutzbarkeit von Filter Software
3. Verbesserung der Internet Anwendungen
4. Einigung auf Richtlinien für Provider und Operator
5. Steigerung der Medienkompetenz
6. Bewusstseinsbildung
7. Marktforschungen & Studien
8. Gesetzliche Regelung
Quelle: YPRT

Alle Teilnehmer des YPRT haben sich verpflichtet, diese Prinzipien zu unterstützen. scoyo ist das erste Wirtschaftsunternehmen, das das Toolkit umsetzt. Wir nehmen diese Verantwortung im Jugendschutz wahr und setzen alles daran, dass die Lernanwendung und die Inhalte sicher sind. Um handfeste Beispiele zu geben, mit welchen technischen und pädagogischen Mitteln die acht Prinzipien implementiert werden können, stellt der YPRT das „Toolkit“ bereit. In diesem „Werkzeugkoffer“ stehen Anwendungsbeispiele, die etwa Communitys sicherer machen können.
Als Jugendschutzbeauftragte von www.scoyo.de hatte ich die Ehre, beim YPRT vor den 250 internationalen Gästen aus Politik, Wohlfahrtverbänden und Unternehmen die Jugendschutzstrategie von scoyo vorzustellen. Ganz konkret ging es um die Umsetzungen aus dem YPRT-Toolkit. scoyo hat drei Paragrafen für unser Produkt herausgestellt. Zwei davon sind bereits umgesetzt, eines wird zurzeit aufgesetzt.

Umgesetzt sind:
Der Paragraf 4.8 des Toolkits: „Werberichtlinie“. Darin fordert der YPRT, dass Unternehmen eine Werberichtlinie einführen, so dass Minderjährige nicht durch ungeeignete Werbung (Erotik, Alkohol, …) tangiert werden.
scoyo ist ein Abonnement und finanziert sich über Abo-Gebühren. Schon ab 9,99 Euro können Eltern ein Abo abschließen, um ihre Kinder zu fördern – und das Lernen wird garantiert nicht durch Werbung gestört. Weder durch geeignete noch durch ungeeignete Werbung, denn scoyo ist vollkommen werbefrei.
> Diesen Punkt 4.8 des Toolkits hat scoyo schon heute erfüllt.

Der Paragraf 3.15 des Toolkits „Möglichkeit für Eltern, den Internetkonsum der Kinder zu beaufsichtigen“. Wer bei scoyo ein Abonnement abschließt, der erhält zwei Log Ins: Eines für das Kind, um auf der Lernplattform zu lernen und passende Curricula-Inhalte zugewiesen zu bekommen, und eines für die Eltern. Damit können Daten gepflegt werden und Ergebnisse zum Lernerfolg des Kindes abgerufen werden. In der Nutzungsstatistik im Eltern Log In sehen die Erziehungsberechtigten, wie lange und was ihr Kind auf scoyo gelernt hat. So ist die Erfüllung der Aufsichtspflicht optimal möglich. Wenn zusätzlich eine Filtersoftware auf dem Computer installiert wird, die die Gesamtnutzungszeit des Kindes im Internet ausweist, dann können die Eltern so auch nachvollziehen, wie viel der Internetzeit für „Lernen“ genutzt wurde.
Da die „Elternsicht“ ein sehr interessanter Qualitätsaspekt von scoyo ist, werdet ihr in wenigen Tagen hier von Gunnar noch einen detaillierten Beitrag zu den Funktionen finden.
> Diesen Punkt 3.15 des Toolkits hat scoyo bereits erfüllt.

In Bearbeitung:
Die Paragrafen 5.6 „Online-Unterricht zum sicheren Internet“ und 5.17 „Kinder motivieren, sich für Sicherheit im Internet einzusetzen“ des Toolkits setzt scoyo in einem E-Learning-Modul um. Wir werden ein Medienkompetenzmodul produzieren, dass Kindern das wertvolle Skill „Medienkompetenz“ näher bringt. Das Modul wird – wie alle scoyo Lerngeschichten – so aufgebaut sein, dass Kinder es sich ohne Hilfe von Erwachsenen anschauen und umsetzen können. scoyo hat in den vergangenen zwei Jahren zahlreiche Marktforschungen durchgeführt und den Lernerfolg evaluiert. Daher möchten wir unsere Kompetenz in der Wissensvermittlung in dieses gesamtgesellschaftliche Thema einbringen. Alle Kinder sollten wissen, wie man sich im Internet verhält, so dass Gefahren vermindert werden. Zurzeit arbeiten wir an der Umsetzung dieses – recht komplexen- Themas in eine Comicgeschichte. Das Ziel: Die Medienkompetenz in der ganzen Familie steigern: über das Wissen und die Motivation der Kinder.

> Diese Punkte 5.6 und 5.17 des Toolkits setzt scoyo asap in einem E-Learning-Modul zur Medienkompetenz um.

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